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OBERHAUSEN. Die Interimslösung ist jetzt eine dauerhafte: Lars Jankowski und Tobi Schindler als Co werden den HC RWO in die neue Saison führen.

 

Die wochenlange Suche nach einem Trainer hat ein Ende: Handball-Verbandsligist HC. Rot-Weiß Oberhausen 22/88 präsentiert mit Lars Jankowski seinen neuen Trainer für die kommende Saison. Diese interne Lösung hatte sich nach der Trennung von Krzysztof Szargiej (wechselt zum Konkurrenten HSV Dümpten) Anfang April ein Stück weit abgezeichnet.

 

„Ich weiß schon gar nicht mehr, wie viele Kandidaten wir kontaktiert haben. Es waren einige. Dass wir jetzt Lars auserkoren haben, hat ja auch seinen Grund: Er hat es als Interimscoach schon sehr gut gemacht. Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir mit ihm als Chefcoach nun fortführen“, informiert der 1. Vorsitzende Jürgen Sobel.

 

Kontakte bis ins Sauerland

 

Kontaktaufnahmen seitens des Clubs reichten zuvor bis in die 3. Liga ins Sauerland. „Die Corona-Pandemie hat ihren Teil dazu beigetragen, dass manche ihre Prioritäten nun anders setzen und den Handball nicht mehr auf die oberste Stufe stellen“, so Sobel weiter.

 

Jankowski selbst war als sportlicher Leiter der Rot-Weißen bei den Gesprächen dabei. „Letztlich waren die geeigneten Optionen rar gesät. Wir wollten keine externe Notlösung. Und so habe ich mich dann auch aus Überzeugung bereit erklärt, die Aufgabe verantwortlich zu übernehmen“, sagt der 31-jährige. Aktiv wird der halbrechte Rückspieler fortan definitiv nicht mehr auf der Platte stehen.

 

Verstärkt übers Kollektiv kommen

 

Jankowskis verlängerter Arm ist und bleibt Tobi Schindler als Co-Trainer. „Wir wollen in der neuen Saison verstärkt übers Kollektiv kommen und mit Tempo agieren“, gibt der neue Übungsleiter noch einen kleinen Ausblick, wie es demnächst funktionieren soll.